Selbstregulation beschreibt die Fähigkeit, emotionale, gedankliche und körperliche Prozesse so zu steuern, dass Handlungen zielgerichtet und situationsangemessen bleiben. Forschung aus Neurowissenschaften, Emotionspsychologie und Stressphysiologie zeigt konsistent, dass Regulation kein einzelner Mechanismus ist, sondern ein Zusammenspiel aus präfrontaler Kontrolle, autonomer Aktivität und erlernten Bewältigungsmustern. Unter Belastung verschiebt sich dieses Gleichgewicht – spontane Impulse nehmen zu, während reflektierte Steuerung abnimmt. Die Vertiefungsinhalte bündeln evidenzbasierte Grundlagen, um diese Prozesse verständlich und alltagsnah einzuordnen, ohne therapeutisch zu intervenieren.
- Emotionsregulation im Alltag
- Impulskontrolltraining
- Körperbasierte Selbstregulation (Atem, Wahrnehmung, Bewegung)

