Wenn Leistung leidet, bevor der Körper kapituliert.
Stress, Schlaf und Schmerz sind im Sport keine Randthemen – das belegen mittlerweile zahlreiche sportwissenschaftliche und schlafmedizinische Studien. Sie entscheiden darüber, ob du regenerierst oder verschleißt.
Worum es hier geht
Ob Hobby- oder Leistungssport:
Zwischen Ehrgeiz, Training und Erholung wird oft der mentale und physiologische Zusammenhang übersehen.
Daueranspannung, Grübeln, Schlafdefizit oder anhaltende Schmerzen sind keine Schwäche – sie sind messbare biologische Reaktionen eines Systems unter Daueraktivierung. Sportmedizinische und neurobiologische Forschung zeigt, dass chronischer Stress die Regenerationsfähigkeit und Schmerzverarbeitung direkt beeinflusst.
Ich begleite dich dabei, zu verstehen, wann dein System kippt, warum Schlaf nicht mehr erholt und wie körperliche Signale richtig einzuordnen sind – bevor Überlastung chronisch wird.
Worum es geht
Im Sport kippt der Übergang von Motivation zu Zwang schnell.
Suchttendenzen (Trainingssucht, ständiger Leistungsdruck, Schmerzignoranz) sind verbreitet – oft getarnt als Disziplin.
Soziale Angst (Versagen vor Trainer, Team, Publikum) erhöht Stresshormone, beeinträchtigt Schlaf und verlängert Regeneration.
Das Zusammenspiel führt zu Überlastung, Schlafdefizit und Schmerzen.
Woran du merkst, dass es Thema ist
- du trainierst trotz Erschöpfung oder Schmerzen
- du wirst unruhig, wenn du pausierst
- du schläfst schlecht vor Wettkämpfen oder nach intensiven Tagen
- du vergleichst dich permanent – online oder im Team
Ziel der Begleitung
Erkennen, wann aus Disziplin Zwang wird und wann soziale Angst den Körper in Daueraktivierung hält.
Körperliche Signale ernst nehmen, bevor sie chronisch werden.
Bewusst mit Stress-Regulationsverhalten umgehen, ohne Schuld oder Pathologisierung.
Woran du merkst, dass es relevant ist
- du schläfst schlecht, obwohl du körperlich erschöpft bist
- du bist angespannt, gereizt, innerlich getrieben
- Regeneration dauert länger, kleine Verletzungen heilen zäh
- Schmerz oder Unruhe sind „ständig ein bisschen da“
- Training wird zu „Pflicht“, nicht mehr zu Fokus
- du funktionierst – aber die Freude kippt in Druck
Das ist kein Motivationsproblem, sondern eine Stress-Schlaf-Schmerz-Schleife – nachweislich einer der häufigsten Gründe für Leistungseinbrüche im Sport.
Das Zusammenspiel von Anspannung, Schlafqualität und Schmerzempfinden wird seit Jahren in der Sportpsychologie und Schlafmedizin erforscht – mit eindeutigen Ergebnissen: Erholung ist kein Luxus, sondern Teil der Leistungsphysiologie.
Wie ich arbeite
1 — wir machen Muster sichtbar
- Wann kippt dein System? Was passiert davor, physiologisch und mental?
2 — wir trennen Körper- und Kopfebene
- damit du erkennst, was aus muskulärer Belastung kommt – und was aus Daueranspannung.
3 — wir beobachten Regeneration, nicht nur Training
- Schlaf, Ernährung, innere Ruhephasen – nicht als Plan, sondern als Prozess.
4 — wir arbeiten an Übergängen
- Training ↔ Alltag, Aktivierung ↔ Runterfahren.
Für wen das sinnvoll ist – und für wen nicht
Sinnvoll, wenn …
- du dauerhaft aktiv bist (Training, Wettkampf oder intensives Hobby)
- du das Gefühl hast, dein Körper reagiert anders als früher
- du merkst, dass Stress, Schlaf oder Druck sich auf Leistung auswirken
- du Ursachen verstehen willst – nicht nur Symptome managen
- du wirksame Tools und Skills suchst, um zu alter Kraft zurück zu kehren
Nicht sinnvoll, wenn …
- du medizinische Behandlung oder Leistungsdiagnostik erwartest
- du akute Verletzungen hast, die ärztlich versorgt gehören
Formate
Einzelbegleitung (online oder vor Ort)
- dein Prozess, keine Trainingssteuerung
Workshops / Vorträge für Sportvereine
- Mechanismen verständlich, keine Leistungsversprechen
Team-Sessions (Psychoedukation)
- Stress-Schlaf-Schmerz-Zusammenhänge im Mannschaftsalltag
Begleitung im Reha-/Comeback-Prozess
- Orientierung, wo Belastung und Erholung kippen
Ich begleite prozessorientiert – nicht sportmedizinisch, nicht therapeutisch.
Rahmen der Zusammenarbeit
Nachhaltige Stress-, Schlaf- und Spannungsregulation entsteht nicht durch punktuelle Gespräche, sondern durch einen strukturierten Regulationsprozess.
Die Zusammenarbeit ist daher zeitlich definiert, zielorientiert aufgebaut und eng an Ihre berufliche und mentale Belastungsrealität angebunden.
Zeitlicher Rahmen
Die Zusammenarbeit erfolgt in der Regel über einen Zeitraum von 6 bis 10 Wochen.
Dieser Zeitraum ermöglicht:
die Analyse individueller Stress- und Belastungsmuster
die gezielte Regulation neurophysiologischer Aktivierung
die Integration neuer Erholungs- und Abschaltmechanismen in den Alltag
Ziel ist keine kurzfristige Entlastung, sondern eine stabil regulierbare Stress- und Schlafbalance.
Sitzungsstruktur
Typischer Bestandteil der Zusammenarbeit sind:
- 6–8 Einzelsitzungen à 60–90 Minuten
- Analyse arbeitsbezogener Belastungs- und Aktivierungsmuster
- individuelle Regulations- und Transferübungen
- Integration in Arbeits-, Schlaf- und Erholungsrhythmen
Die Frequenz der Termine richtet sich nach Belastungsgrad und Zielsetzung.
Arbeitsweise zwischen den Sitzungen
Regulation entsteht primär im Alltag, nicht im Gespräch.
Zwischen den Sitzungen erfolgt daher die Anwendung individuell abgestimmter Regulations- und Transferansätze, z. B. in Bezug auf:
- mentale Abschaltfähigkeit
- Spannungsreduktion
- Schlafvorbereitung
- arbeitsbezogene Belastungssteuerung
Zielsetzung der Zusammenarbeit
Ziel der Zusammenarbeit ist es, dass Sie:
- schneller in Erholungszustände wechseln können
- Schlafqualität und Regeneration verbessern
- körperliche Daueranspannung reduzieren
- mentale Überaktivierung gezielt regulieren können
Die Arbeit ist abgeschlossen, wenn Regulationsfähigkeit im Alltag eigenständig stabil abrufbar ist.
Investition / Preisrahmen
Die Zusammenarbeit erfolgt üblicherweise paketbasiert.
DiDie Investition richtet sich nach Umfang und Zielsetzung
und bewegt sich
- für Privatpersonen in der Regel im Bereich von 1.200 – 2.400 EUR / 6–8 Einzelsitzungen à 60–90 Minuten.
- für leitende Personen / Vereine / Vereinsmitglieder in der Regel im Bereich von 2.400 – 3.000 EUR / 6–8 Gruppensitzungen à 90-120 Minuten.
Einzelsitzungen als alternative Option können zu 180-240 EUR / 90-120 min gebucht werden.
Kurzsitzungen als mittel- bis langfristige Nachsorgen könne zu 130-150 EUR / 45-60 min gebucht werden.
Tagesseminare bewegen sich in der Regel im Bereich von 1.200 – 3.000 EUR.
Weitere Formate, Vorstellungen und Wünsche gern auf Anfrage.
Unverbindliches Erstgespräch
Vor Beginn der Zusammenarbeit findet ein unverbindliches Erstgespräch statt.
Dieses dient der Klärung von:
- Belastungssituation
- Zielsetzung
- Passung der Zusammenarbeit
Coaching setzt Eigenverantwortung und aktive Mitarbeit voraus
und ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung.
Hinweise
Ich orientiere mich an aktuellen Erkenntnissen aus der Stressforschung, Sportpsychologie und Schlafmedizin (z. B. American College of Sports Medicine, Sleep Medicine Reviews, Journal of Sports Sciences).
Ziel ist keine Diagnostik, sondern verständliche Psychoedukation: zu erkennen, wie körperliche und mentale Faktoren sich gegenseitig beeinflussen – und wie man das im Alltag real nutzen kann. Ich stelle keine Diagnosen und behandle keine Krankheiten. Diese Angebote sind evidenzbasierte Psychoedukation zu Stress, Schlaf, Anspannung und Leistungsdruck. Medizinische und psychotherapeutische Fragestellungen gehören in ärztliche Diagnostik.
Kontakt
Wenn du – oder dein Verein – das Thema Stress, Schlaf und Schmerz ernst nehmen und verstehen wollt, wie es im Trainings- und Alltagskontext wirklich funktioniert, dann schreib mir kurz, worum es geht.
E-Mail: lydiahelmig@gmail.com
Videocall:
ich arbeite auch online – gib bitte an, ob du ein Einzelgespräch oder eine Vereinsanfrage planst.
Alternative melden Sie sich gerne über:

