Stress – Schlaf – Schmerzen – Stoffwechsel – Sport – Sozialität – Sucht – Selbst

konzept

Wissen, das Handlungsspielraum schafft.

Schulungen, Seminare und Vorträge zu Stress, Schlaf und Anspannung – evidenzbasiert, sachlich und verständlich.

Woran Organisationen erkennen, dass hier Relevanz besteht

  • Wissen zu Stress / Schlaf / Anspannung / Leistungsdruck ist im Alltag erschöpft – es wird moralisiert („mehr Disziplin“), nicht verstanden
  • Gruppen sprechen über Symptome – aber nicht über Mechanismen
  • (Rumination, erhöhte Einschlaflatenz, Spannungsschmerz)
  • Gespräche drehen sich um „wie wir uns fühlen“ – aber nicht um „was genau kippt wann“
  • „Ich weiß es – aber ich mache es nicht“ ist eine häufige Aussage
  • Belastbarkeit wird als individuelle Eigenschaft diskutiert – statt als Folge spezifischer Belastungsmechaniken

→ das sind keine Befindlichkeiten.
das sind typische Folgen von kognitiver Last + schlechter Erholung.

Worum es geht

In pädagogischen, sozialen und medizinischen Einrichtungen treten Stress, Schlafprobleme, Schmerz, Suchtverhalten und soziale Angst häufig gemeinsam auf.
Bei Mitarbeitenden ebenso wie bei Klientinnen oder Schülerinnen.
Ziel der Schulungen ist Aufklärung: Wie diese Phänomene zusammenhängen, wann sie Teil normaler Selbstregulation sind – und wann sie in problematische Bahnen geraten.

Inhalte der Formate

  • Stress- und Schlafmechanismen: physiologisch + psychologisch
  • Suchttendenzen als Bewältigungsversuch, nicht moralisches Versagen
  • soziale Angst als zentraler Stressverstärker
  • Grenzen: wann Fachhilfe nötig ist
  • praktische Psychoedukation für Gruppenalltag und Prävention

Ziel

Verstehen, nicht pathologisieren.
Erkennen, wo Aufklärung, Haltung und kleine Strukturänderungen bereits Wirkung haben.

Was Gruppen in diesen Formaten praktisch mitnehmen

  • eine verständliche Erklärung, wie Stress, Schlaf, Anspannung und Leistungsdruck sich gegenseitig verstärken
  • eine realistische Einschätzung, wo im Alltag die Belastung tatsächlich entsteht (nicht abstrakt)
  • das Handwerkszeug, Alltagsmuster präziser zu beobachten und dann eigenständig zu intervenieren (anstatt „aus dem Gefühl heraus“ zu reagieren)
  • Klarheit, was in der eigenen Einflusszone liegt – und was nicht
  • low-risk Hebel, die im Alltag eigenständig überprüfbar und anwendbar sind (z. B. Informationsdiät vor dem Schlaf / Priorisierung vor Aufgabenstart / saubere Übergänge)

→ nicht, um „leistungsfähiger“, sondern handlungsfähiger zu werden.
→ um realistischer zu verstehen, was den Kreislauf antreibt – und was ihn dämpft.

Wissenschaftlicher Hintergrund

Die Inhalte basieren auf aktuellen Erkenntnissen der Gesundheits-, Stress- und Schlafforschung sowie der psychologischen Schmerz- und Arbeitswissenschaften.
Zentrale Bezugspunkte sind Modelle der Stressregulation (u. a. Lazarus, McEwen), neuere Befunde zur Wechselwirkung von Schlafqualität und kognitiver Leistungsfähigkeit (Sleep Medicine Reviews, Nature Human Behaviour) und Forschung zu Belastung und Regeneration im beruflichen Alltag (Work & Stress, Occupational Health Science).

Ziel dieser Formate ist Psychoedukation – also verständliche Aufklärung über Mechanismen, nicht Therapie.
Wissenschaftliche Modelle werden dabei so übersetzt, dass sie im Alltag von Teams und Organisationen nachvollziehbar und anwendbar werden, ohne Leistungsdruck oder Überforderung zu erzeugen.

Formate

Impuls-Vortrag (45–90 Min)

evidenzbasierte Mechanismen-Psychoedukation zu Stress ↔ Schlaf ↔ Anspannung ↔ Leistungsdruck
— Orientierung schaffen, Fehlannahmen korrigieren

Seminar (Halb- oder Ganztag)

gemeinsames Erarbeiten:

wo entsteht kognitive Last im Alltag der Teilnehmenden
— Beobachtbarkeit

wie die kognitive Last im Alltag der Teilnehmenden regulieren
— Optimierung

Fortbildungsreihe (mehrteilig)

Schrittweise Übertragbarkeit in Alltagssituationen der Teilnehmenden
— Skills und Tools

→ Ziel aller Formate: Verstehen und Bewältigen – nicht Leistungssteigerung.

Für wen geeignet – und für wen nicht

geeignet für Einrichtungen, die …

  • evidenzbasierte Psychoedukation zu Stress / Schlaf / Anspannung / Leistungsdruck anbieten wollen
  • die Mechanismen vermitteln möchten, ohne Personen zu pathologisieren
  • Gruppen befähigen wollen, ihre eigenen Alltagsmuster realistischer zu erkennen und regulieren zu können
  • Orientierung geben möchten, ohne einzelne Menschen zu „optimieren“

nicht geeignet für Einrichtungen, die …

  • Leistungssteigerung oder „Produktivitätszuwachs“ erwarten
  • therapeutische / medizinische Interventionen suchen
  • Diagnostik oder Behandlung substituieren wollen

Ich begleite prozessorientiert – nicht klinisch, nicht therapeutisch, nicht leistungsoptimierend.

Hinweis

Ich stelle keine Diagnosen und behandle keine Krankheiten. Diese Angebote sind evidenzbasierte Psychoedukation zu Stress, Schlaf und Anspannung. Medizinische und psychotherapeutische Fragestellungen gehören in ärztliche Diagnostik.

Kontakt

Wenn Sie Schulungen, Seminare oder Vorträge zu Stress, Schlaf, Anspannung und / oder Leistungsdruck für Ihre Einrichtung planen — und Sie sicherstellen möchten, dass Inhalte evidenzbasiert und sachlich vermittelt werden — dann schreiben Sie mir kurz, worum es geht und für welchen Rahmen Sie anfragen (Größe der Gruppe, Dauer, vor Ort oder online).

E-Mail: lydiahelmig@gmail.com

Videocall:
ich arbeite auch online — bitte geben Sie in Ihrer Nachricht ein Zeitfenster (vormittags oder nachmittags) an, in dem wir kurz unverbindlich klären können, ob das Format sinnvoll zu Ihrem Bedarf passt.

Alternative melden Sie sich gerne über:

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