Stress – Schlaf – Schmerzen – Stoffwechsel – Sport – Sozialität – Sucht – Selbst

kompetent

Wenn Fokus teuer wird.

Wenn Stress, Schlaf und Anspannung sich gegenseitig verstärken – und Entscheidungen, Kommunikation und Priorisierung darunter leiden.

Woran man das im Arbeitsalltag erkennt

  • Übergaben brauchen mehr Rückfragen als früher
  • Entscheidungen ziehen sich, obwohl die Informationslage eigentlich klar ist
  • Meetings nehmen Raum ein, echte Fokuszeit rutscht an den Rand des Tages
  • Menschen schreiben E-Mails zu Zeiten, in denen sie eigentlich schlafen sollten
  • Prioritäten werden verbal bestätigt – im Verhalten aber nicht stabil gelebt
  • Details werden „überkontrolliert“, während grundlegende Orientierung verloren geht
  • Rework ist teurer als der eigentliche Erstentwurf

Das sind keine „Charakterschwächen“.
Das sind typische Marker hoher kognitiver Last + zu wenig echter Erholung.

Schlechter Schlaf + hohe Anspannung, Stress und Leistungsdruck am Tag
→ schwächt Exekutivfunktionen (Arbeitsgedächtnis, Inhibition)
→ erhöht Task Switching
→ erhöht Fehlerkorrekturkosten

Das ist in der Arbeitspsychologie kein Randthema – das ist Kernmechanik.

Worum es geht

Leistungsdruck, permanente Erreichbarkeit und Entscheidungsdichte fördern Stress-Schlaf-Schmerz-Kaskaden.
Hinzu kommt oft ein Suchtverhalten im Funktionsmodus:
Koffein, Alkohol, Bildschirm-Dauer, Überarbeiten – gesellschaftlich akzeptierte Selbstmedikation.
Soziale Angst tritt in Organisationen subtil auf: Präsentations-, Bewertungs- und Versagensangst beeinflussen Kommunikation und Teamdynamik messbar (Arbeits- und Wirtschaftspsychologie).

Woran man es erkennt

  • „always-on“-Verhalten, kaum echte Erholung
  • Rückzug aus Austausch oder Delegation
  • Reizbarkeit, Grübeln, Schlafmangel
  • Schmerz oder körperliche Anspannung, die ignoriert werden

Ziel der Begleitung

Mechanismen verstehen, die Funktionieren aufrechterhalten – auch wenn Körper und Kognition längst Gegenzeichen senden.
Keine Therapie, keine Leistungssteigerung – sondern Orientierung.

Worum es in der Zusammenarbeit geht

Ich begleite einzelne Führungskräfte dabei, klarer zu erkennen, wo sich Stress, Schlaf, körperliche Anspannung und Leistungsdruck in ihrem Arbeitsalltag tatsächlich auswirken – wie diese Muster konkret ablaufen und wie diese verändert werden können.

Nicht, um „besser zu performen“.

Sondern, um den eigenen Entscheidungsspielraum wieder sichtbarer zu machen.

Wir arbeiten daran:

  • wo Ihre kognitive Last entsteht
  • wie Priorisierung im Alltag real unter Druck gerät
  • wie Übergänge (Arbeit ↔ Erholung) derzeit faktisch funktionieren
  • was davon veränderbar ist – und was nicht
  • wie Lösungen aussehen können

Wie ich arbeite

1 — wir machen Abläufe sichtbar

Bevor man etwas beeinflussen kann, muss zuerst erkennbar werden, wie Ihr individueller Stress-Schlaf-Anspannungs-Leistungsdruck-Kreislauf aktuell tatsächlich abläuft.

2 — wir reduzieren Komplexität

Nicht alles gleichzeitig.
Wir fokussieren die 1–2 Stellen, an denen kognitive Last im Alltag wirklich entsteht.

3 — wir trennen Sachverhalt und innere Reaktion

Das entlastet.
Nicht, weil Situationen sich ändern – sondern weil die Mechanik deutlicher wird.

4 — wir arbeiten an Übergängen

Zwischen Entscheidung und Umsetzung.
Zwischen Arbeit und Abschalten.
Zwischen Leistung und Loslassen.
Zwischen Stress und Ausgeglichenheit.
Zwischen Abend und Schlaf.

5 — wir arbeiten im Realbetrieb

Der Hebel liegt im Alltag.

6 — wir arbeiten evidenzbasiert

Meine Arbeit orientiert sich an Erkenntnissen der Wirtschafts- und Arbeitspsychologie, der Schlafforschung und der Stress- und Schmerzforschung.
Sie stützt sich auf Befunde, wie sie unter anderem in der Job-Demands-Resources-Forschung (Bakker & Demerouti), der Cognitive Load Theory sowie in aktuellen Veröffentlichungen zu Schlaf, Entscheidungsqualität und Erholung beschrieben werden.

Ziel ist nicht, Führung „zu optimieren“, sondern ein realistisches Verständnis dafür zu schaffen,
wie kognitive Last, Schlafdefizit und Anspannung Entscheidungs- und Kommunikationsprozesse beeinflussen –
und welche Stellschrauben real veränderbar sind.

Ich übersetze wissenschaftliche Modelle in anwendbare Orientierung, nicht in Leistungsprogramme.

Für wen ist das sinnvoll – und für wen nicht

Sinnvoll für Sie, wenn …

  • Sie merken, dass Stress + schlechter Schlaf + Anspannung + Leistungsdruck Ihre Führungsarbeit faktisch beeinflussen
  • (z. B. Priorisierung, Entscheidungsqualität, Kommunikation)
  • Sie nicht „Tipps“ suchen – sondern Klarheit über Ihre eigenen Muster
  • Sie bereit sind, an konkreten Situationen im Alltag zu schauen – nicht an generellen Idealen
  • Sie Einfluss zurückgewinnen wollen – dort, wo er in Ihrem realen Kontext existiert

Nicht sinnvoll, wenn …

  • Sie eine medizinische Abklärung / Diagnose erwarten
  • Sie eine Behandlung für eine Erkrankung suchen

Ich begleite Sie prozessorientiert.

Wie Sie starten

1 – kurze Orientierung

Sie schreiben mir kurz, woran Sie im Alltag merken, dass Stress / Schlaf / Anspannung / Leistungsdruck aktuell relevant sind – und in welchen Situationen es „kippt“.

2 – wir klären Rahmen und Zielrichtung

Wir prüfen gemeinsam, ob prozessorientiertes Arbeiten in Ihrem Fall sinnvoll ist – und welche Erwartungen realistisch sind, und welche nicht.

3 – wir arbeiten an realen Situationen aus Ihrem Alltag

Keine Theorie-Diskussionen.
Wir arbeiten an dem, was im tatsächlichen Betrieb passiert.

Kontakt

Wenn Sie den Eindruck haben, dass Stress, Schlaf, körperliche Anspannung und Leistungsdruck Ihre Führungsarbeit konkret beeinflussen — und Sie herausfinden wollen, wie diese Muster in Ihrem Alltag tatsächlich ablaufen — dann schreiben Sie mir kurz, worum es bei Ihnen geht.

Ich melde mich und wir klären zuerst, ob prozessorientiertes Arbeiten in Ihrer Situation sinnvoll ist.

E-Mail: lydiahelmig@gmail.com

Videocall:
ich arbeite online — bitte schreiben Sie dazu kurz, ob Sie ein Zeitfenster vormittags oder nachmittags bevorzugen.

Alternative melden Sie sich gerne über:

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